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Griechenland Vasen

Während der Sonderaus­stellung Sex, Drugs und Leier­spiel sind einige grie­chi­sche Vasen aus unserer Dauersammlung nicht zu se­hen. Betroffen sind meh­re­re Räume im ers­ten Stock, in denen wir norma­lerweise atti­­sche Vasen aus dem En­de des 6. und dem Beginn des 5. Jahrhunderts v. Chr. zei­gen.

Das Antikenmuseum Basel beherbergt eine hervorragende Sammlung griechischer Vasen: Dazu gehören Gefässe aus der ersten Blütezeit der griechischen Töpferkunst (8. Jh. v. Chr.), Meisterwerke aus den Werkstätten Athens im 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. und Prachtexemplare aus Süditalien (4. Jh. v. Chr.).

Die Vasen begleiteten die damaligen Menschen im täglichen Leben, aber auch im Tod. Man gab den Verstorbenen Vasen mit ins Grab, wo sie häufig fast unversehrt die Jahrhunderte überdauerten. Am Anfang, in der „geometrischen Zeit“, waren die Tongefässe mit geometrischen Mustern wie Mäandern, Rauten, Dreiecken verziert.

Herakles, Bauchamphora, um 490/80 v. Chr.

Danach standen Szenen aus der Mythologie im Vordergrund – mit Helden, Göttern und Sterblichen: Besucher des Antikenmuseums können die Taten des beliebtesten griechischen Helden Herakles, Episoden aus dem troianischen Krieg, Kämpfe zwischen Griechen und Amazonen oder ausgelassene Szenen aus der Welt des Dionysos verfolgen.


Auch Einblicke in das Leben der Menschen fehlen nicht: Neben Gelagedarstellungen gibt es Bilder von Hochzeit, Sport, Jagd, Opferhandlungen und Totenkult.