Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig

Jetzt zu sehen





ANTIKENMUSEUM BASEL
UND SAMMLUNG LUDWIG

ausgegraben! Schweizer Archäologen erforschen die griechische Stadt Eretria
Zum ersten Mal ausserhalb Griechenlands sind im Antikenmuseum bedeutende Funde zu sehen, welche Schweizer Archäologen in fast 50jähriger Tätigkeit in der antiken Stadt Eretria ausgegraben haben. Die Ausstellung nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf einen Streifzug durch eine blühende Stadt am Mittelmeer zwischen Orient und Okzident.

Eine Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Archäologischen Schule in Griechenland, der 11. Ephorie für Prähistorische und Klassische Altertümer und dem Archäologischen Nationalmuseum in Athen.

22. September 2010 bis 30. Januar 2011



SKULPTURHALLE BASEL
Kuba und die Klassische Antike
Was hat Kuba mit dem klassischen Athen oder dem alten Rom zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel. Doch wer genauer hinsieht, entdeckt in unserer Ausstellung, wie die Klassische Antike auf der Karibikinsel weiterlebt. Geniessen sie karibisches Gefühl der etwas anderen Art!
Unsere Ausstellung stellt mit Fotografien, Texten und Bildinstallationen das Nachleben der Klassischen Antike in Kuba vor. Thematische Schwerpunkte sind die Antikensammlung ‚Lagunillas’ im Nationalmuseum von Havanna, die klassizistische Architektur und Skulptur des 19. und 20. Jahrhunderts und die Klassische Antike in der kubanischen Literatur.

Eine Sonderausstellung des Archäologischen Seminars zum 550-Jahr-Jubiläum der Universität Basel

18. September bis 14. November 2010
Die Vernissage findet am 17. September um 18h
in der Skulpturhalle Basel statt.

Veranstaltungen


Rezitation und Musik – Im Lichte Griechenlands
Griechische Götter und Helden gespiegelt im Bewusstseinslicht klassischer Dichtung. Texte von vier Grössen des literarischen Olymps: Hölderlin, Goethe, Schiller und Meyer. Deutsche Lyrik durchpulst und durchatmet von griechischen Metren. Musik als Nachklang der Antike auf nachgebauten Instrumenten, basierend auf den genuinen, Instrumenten-eigenen Möglichkeiten, welche der griechische Aulos bietet.

Rezitation: Gabriela Swierczynska.
Musik: Conrad Steinmann
Première: Sonntag 26.9. um 17.15h
Weitere Aufführungen: Sonntag 31.10.; 7.11.; 28.11.2010 und 9.1.2011, jeweils um 17.15h
Eingang Antikenmuseum, Eintritt 25.-/18.- CHF




Theater im Museum – Brief an Orestes
Von Jakovos Kambanellis, aus dem Griechischen von Dimitris Despountis.
„Auch ich trage Schuld, Orestes, habe Fehler begangen. Denn es brauchte lange, bis ich begriff, wie schrecklich falsch es war, die Wahrheit zu verschweigen. Tue das nie! Wir glauben, dass sie uns in Ruhe lässt, wenn wir sie in Ruhe lassen…“ (aus dem Monolog der Klytemnestra).

Klytemnestra: Anina Jendreyko. Regie: Axel Nitz. Kostüm/Ausstattung: Monika Goerner-Vogt. Regieassistenz und Licht: Brigitte Fässler.
Samstags jeweils um 17.30h, mittwochs und donnerstags jeweils um 19h an folgenden Daten: Sa 23.10. (Première); Mi 27.10.; Do 28.10.; Sa 30.10.; Mi 3.11.; Do 4.11.; Sa 6.11.
Eingang Antikenmuseum, Eintritt 25.-/15.- CHF



Das neue Angebot für Kinder und Jugendliche
Für einmal in die Rolle einer Archäologin / eines Archäologen schlüpfen! In der Sonderausstellung ausgegraben! können Kinder an der Kasse einen Archäologenkoffer in Empfang nehmen und sich auf die Suche nach spannenden Aufgaben machen: Sie legen Mosaike, graben selbst aus und flicken zerbrochene Vasen. Nach getaner Arbeit erhalten Sie ein Zertifikat.
Jugendliche erhalten zu ihrem Besuch die Gratiszeitung Eretria News mit jahrtausendealten Neuigkeiten aus Sport, Mode, Unterhaltung und Lifestyle.

Extras

Vorschau Skulpturhalle

Ein neues Architekturarchiv der Antike
Neben den Parthenonskulpturen, die einen unersetzlichen Teil der permanenten Ausstellung der Skulpturhalle darstellen, besitzt die Abguss-Sammlung auch noch weitere Komplexe von antiker Architekturplastik: Etwa den kompletten Fries vom Apollontempel in Bassae-Phigalia, Friesplatten vom Athener Hephaisteion, Ausschnitte der Marc Aurel- und Trajanssäule und zahlreichen weiteren Architekturschmuck. All diese Abgüsse konnten in der Skulpturhalle kaum je richtig gezeigt werden. Ab dem 13. Oktober können diese in einem grösseren Raum in der ehemaligen Skulpturhallenwerkstatt an der Schanzenstrasse 11, nur 5 Minuten zu Fuss von der Skulpturhalle entfernt, nach Voranmeldung besichtigt werden.

Architekturarchiv in der Skulpturhallenwerkstatt, Schanzenstrasse 11, Basel.
Tag der offenen Tür am Mittwoch, 13. Oktober 2010, 14h – 19h.
Sonst Besichtigung auf Voranmeldung: Tel. 061 261 52 45.